Arthrose gehört zu den häufigsten Gelenkerkrankungen. Sie entsteht durch den fortschreitenden Abbau von Knorpelgewebe in den Gelenken. Viele Betroffene spüren anfangs nur leichte Beschwerden, die jedoch im Laufe der Zeit stärker werden können. Je früher eine Arthrose erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln und ihr Fortschreiten verlangsamen.

Typische Anzeichen einer beginnenden Arthrose

  • Anlaufschmerzen: Beschwerden vor allem nach Ruhepausen, die sich nach kurzer Bewegung bessern.

  • Belastungsschmerzen: Schmerzen bei längeren Spaziergängen, Treppensteigen oder körperlicher Arbeit.
  • Morgensteifigkeit: Ein Gefühl von „Steifigkeit“ in den Gelenken nach dem Aufstehen.
  • Bewegungseinschränkungen: Allmählich nimmt die Beweglichkeit des betroffenen Gelenks ab.

Was Sie selbst tun können

  • Bewegung statt Schonung: Gelenkschonende Sportarten wie Radfahren, Schwimmen oder Walking fördern die Durchblutung und erhalten die Beweglichkeit.

  • Gewichtskontrolle: Jedes Kilo weniger entlastet die Gelenke, besonders Hüfte und Knie.

  • Gezieltes Training: Kräftigungsübungen stabilisieren die Gelenke und entlasten den Knorpel.

  • Gelenkschutz im Alltag: Richtiges Schuhwerk, ergonomisches Sitzen und Pausen bei Belastungen helfen, die Gelenke zu schonen.

Mini-Kniebeuge an der Wand

Ausgangsstellung: Mit dem Rücken an eine Wand stellen, Füße etwa 30–40 cm nach vorne, hüftbreit.

Bewegung: Langsam in die Knie gehen, bis ca. 30–40° Beugung erreicht ist (nicht tiefer).

Halten: 5–10 Sekunden.

Zurück: Langsam wieder aufrichten.

Wiederholungen: 8–10 Mal, 2–3 Sätze.

Gewichtskontrolle

Jedes Kilo weniger entlastet die Gelenke, besonders Hüfte und Knie. Schon kleine, nachhaltige Änderungen bei Bewegung und Ernährung machen sich bemerkbar.

Tipp

Warten Sie nicht, bis Schmerzen dauerhaft sind. Frühzeitige Beratung und ein individuelles Trainingsprogramm helfen, die Gelenkgesundheit langfristig zu erhalten.